24.10.2017

Geschichte

Zum Jahr der Physik und der Mathematik (2000) haben die Behörde für Schule und Berufsbildung (damals die Behörde für Bildung und Sport), der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) Hamburg, die Hamburger Hochschulen und nicht zuletzt die Innovationsstiftung Hamburg einen MINT-orientierten Schulwettbewerb aus der Taufe gehoben, der durch die Befassung mit technischen Fragestellungen dem Unterricht in Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften Gelegenheit geben sollte, sich anwendungsorientierter auszurichten.

Ab dem zweiten Veranstaltungsjahr wurde der Wettbewerb, in dem sich nach Willen der Gründer die ganze Schulgemeinschaft über alle Klassen und alle Fächer hinweg mit dem Thema auseinandersetzen sollte, durch zum Thema gehörende technische Konstruktionsaufgaben eingeleitet.

Diese durchaus anspruchsvollen technischen Konstruktionsaufgaben wurden auch von MINT-Arbeitsgemeinschaften sehr erfolgreich angenommen, die oft nur von einer engagierten Lehrkraft betreut wurden. Um diesen doch sehr zahlreichen Arbeitsgruppen ein Ziel im Wettbewerb zu geben, wurde beschlossen, ab dem dritten Wettbewerb die Erfolge bei den Konstruktionsaufgaben gesondert zu prämieren. Damit in diesem praktischen Wettbewerbsteil nicht Oberstufenschüler den Unter- und Mittelstufenschülern durch ihre fortgeschrittenere MINT-Ausbildung keine Chance ließen, wurde der praktische Wettbewerbsteil 2008 in zwei getrennte Aufgabenbereiche jeweils für Schülerinnen und Schüler aus der Sekundarstufe I und der Sekundarstufe II zerlegt, die ab 2011 auch getrennt prämiert wurden.

Während der die ganze Schule ansprechende allgemeine Wettbewerb etwa bis zum 12. Wettbewerb von den Schulen grundsätzlich angenommen wurde, zeigte es sich danach, dass es vielen Schulen schwerfiel, Lerngruppen in gesellschaftlichen und künstlerischen Fächern für den Wettbewerb zu begeistern. Weil die praktischen Wettbewerbsteile offensichtlich sehr viele Schülerinnen und Schüler dazu angeregt haben, sich intensiv mit den Anwendungen der MINT-Fächer in technischen Aufgaben auseinanderzusetzen und ihnen so ein Anreiz geschaffen wurde, ein MINT-Fach zu studieren, haben sich die Ausrichter des Wettbewerbs 2016 entschlossen, den allgemeinen Teil des Wettbewerbs auszusetzen und den Wettbewerb auf den MINT-Bereich zu fokussieren.

Es gibt seitdem zwei Teilwettbewerbe getrennt für die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I und der Sekundarstufe II. In jedem dieser Teilwettbewerbe geht es darum, ein technisches Problem zu lösen. Zur Lösung gehören:

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